Zur Geschichte des Sports in Sagar

Im Mai 1906 fanden sich im damaligen Gasthaus Hartmann, später bekannt als „Alte Försterei“ im Unterdorf neben der Neißebrücke, begeisterte Turnsportanhänger ein und gründeten unter Leitung von Lehrer Wunderlich einen bürgerlichen Turnverein. Der kleine Verein wandte sich an den Grafen Arnim und bekam von ihm Turngeräte geschenkt. Als aber die Mitglieder des „Deutschen Turnvereins“ den Plan hatten, diesen in einen „Arbeiter-Turnverein“ umzuwandeln, ließ das Interesse der hohen Obrigkeit deutlich nach.

Die Sportler verhandelten mit dem Arbeiter-Turnerbund, Sitz Leipzig, und gründeten den „Arbeiter-Turnverein Sagar“. Der Lehrer und weitere Obere des Dorfes schlugen zurück: Die Turner durften den Saal der Gastwirtschaft nicht mehr nutzen. Die Arbeiterturner fanden in der Kutschigmühle eine neue Trainingsstätte. Sommer und Winter ging es nun dort hin, eine Stunde Fußweg. Auch andere Veranstaltungen des Vereins wurden dort durchgeführt. Als die 1906 gegründete Feuerwehr auch nur noch in der Kutschigmühle tagte, war das berufliche Ende von Hartmann besiegelt. Er musste verkaufen. Nun wurde wieder in Sagar geturnt, aber bis zum Tode des Kutschigwirtes unterstützten die Sportler von Sagar ihn.

Den Turnbetrieb erweiterte der Sportverein durch das Jugendturnen, was zur damaligen Zeit durch das Vereinsgesetz vom 19.4.1908 eigentlich verboten war.
Bis 1914 nahm sowohl die Mitgliederzahl als auch die Qualität der Übungsarbeit zu. Dann aber wurden die besten Sportler sofort zum Wehrdienst eingezogen. Viele kehrten nicht zurück. Nach dem Krieg erfolgte die Neugründung des „Arbeiter-Sportvereins Sagar“ mit den Abteilungen Turnen und Schlagball. Die Jugendarbeit im Turnen bildete eine Grundlage der sportlichen Tätigkeit.

Die Schlagballspieler waren sehr erfolgreich. 1923 konnten sie Ostdeutscher Meister werden, wobei dieses Gebiet damals von der Lausitz bis nach Ostpreußen reichte.
1930 kaufte der Arbeiter-Sportverein 5 Morgen Brachland im Lug, um eine Sportstätte zu schaffen. Darauf bauten die Sportler einen Sportplatz, Umkleideräume, eine sanitäre Anlage und einen Brunnen. Das Gelände erhielt eine Umzäunung. Insgesamt betrugen die Ausgaben 12800 Mark, die von den Mitgliedern aufgebracht werden mussten. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins fand am 6. Mai 1931 die Einweihungsfeier statt. Durch den Beitritt des „Arbeiter-Radfahr Vereins“ umfasste der Sportverein jetzt fast 200 Mitglieder, d.h. rund 20% aller Einwohner. Gründer des erweiterten Vereins waren u.a. Wilhelm Schlammer, Wilhelm Hoffmann, Heinrich Rottnick, Friedrich Rottnick, Karl Buder. Der Eintrag im Vereinsregister vom April 1931 nennt als Vorstandsmitglieder: 1.Murkisch Friedrich II, 2. Michalk G.,
3. Huschto P.

Turn-Übungsleiter Fritz Droigk (Kozer) mit den Mädchen
Turn-Übungsleiter Fritz Droigk (Kozer) mit den Jungen, Ende der 20-er Jahre
1923 Ostdeutscher Meister:
Hinten von links: Marko, Willi; Rumplasch, Friedrich; Noack, Max; Glona, Friedrich; Dutscho, Gustav; Marko, Willi; Lenke, Max; Noack, Otto; Melcher, Gustav
Vorn von links: Huschto, Richard; Hantho, Friedrich; Drogoin, Willi; Peto, Willi

1933 verboten die Nazis alle Arbeiterorganisationen, so auch den Sportverein Sagar. Vermögens- und Sachwerte wurden beschlagnahmt. Mehr noch: Es folgten am 16. 3. 1933 Verhaftungen auch von Sportlern (siehe Ortsgeschichte). In der Nazizeit wurde der Sport in anderen Organisationsformen weiter geführt. Selbst während des Krieges turnten die noch nicht Eingezogenen an den Geräten. Die Sporträder verbrannten 1945 im Gasthaus Schneider. Zunehmend dominierte dann aber der vormilitärische Sport. So wurden u.a. auf dem Feld hinter dem Jugendheim Zeltlager durchgeführt.

Im Mai 1946 begann der Handballsport in Sagar (Feldhandball), zunächst ohne organisierten Spielbetrieb. Aktivisten der ersten Stunde waren die Sportfreunde Hermann Liebig, Rudi Schlammer, Rudi Balzk, Heinz Richter, Gerhard Glona, Tautz, Skafflik und Herbert Mirtsching. Die beiden Letzteren waren Grenzer. Im August 1946 begann der organisierte Spielbetrieb in der Kreisklasse. Den Kern der 1. Männermannschaft bildeten Fr. Schlammer, M. Huschto, W. Werner, Fr. Hoffmann, R. Drogoin, Fr. Hantho, E. Tschatschula, R. Dutschke, G. Michalk. Außerdem bestand eine 1. Jugendmannschaft.

1948 wurde offiziell die SG „Aufwärts“ Sagar gegründet. Sie spielte 1948/49 in der Kreisklasse und wurde Kreismeister. Die Gegner waren Skerbersdorf I, Muskau II, Weißkeissel, Krauschwitz II, Rietschen I, Trebendorf I, Weißwasser II, Gablenz II, Schleife II.

1949 wurde eine Frauenmannschaft gegründet. Bei einer Einwohnerzahl von etwas über 1000 gab es 94 Mitglieder der SG. Sie waren tätig in den Bereichen Handball, Turnen und Gymnastik.

1949/50 gründete die SG eine II. Mannschaft, deren Spieler bei Bedarf auch in der I. spielten. Es waren Morkisch A., Wolfermann D., Drogoin M., Peto J., Peto A., Hoffmann A., Tillack G., Hubatsch H., Michalk M., Hoffmann G..

Aus der Schülermannschaft ging eine gute Jugendmannschaft hervor mit den Sportlern Radusch M., Gräsing E., Noack K., Michalk K., Jurk A., Schneider G., Nescholta H., Noack E., Melcher H., Drogoin G., Hoffmann D., Schneider D., Michalk, Balzk M..

Für die I. Mannschaft war das Jahr 49/50 in der Ostsachsenliga nicht sehr erfolgreich. Die Klasse konnte aber gehalten werden.
1950/51 belegte Sagar den 3. Platz. Stärkste Gegner waren Neugersdorf, Krauschwitz und Muskau.
1951/52 wird Sagar Ostsachsenmeister und spielt 1952/53 in der Bezirksliga (Landesklasse).

Ostsachsenmeister Juni 1952

Einige Bemerkungen zur materiellen Lage. Seit Spielbeginn 1946 mussten die Spieler Sportbekleidung und Bälle überwiegend selbst bezahlen. Oft wurde auch gegen Bau- und Brennholz, manchmal gegen Blaubeeren getauscht. Die wenigen Einnahmen kamen vom Zampern, Sportlerbällen, Laubenfesten, Eintrittsgeldern bei Spielen sowie Spenden von Fans. Für das Jahr 1950 ergab das für die SG einen Überschuss von 50,98 M, für 1951 von 25,55 M.

Nach dem Gewinn des Ostsachsenmeisters erfolgte in der DDR die Bildung von Bezirken. Für die neu gebildete Bezirksliga Cottbus gewann Sagar die Ausscheidungsspiele und stieg auf. Die finanziellen Probleme aber nahmen damit zu (mehr Training, mehr Fahrkosten, Sportplatzausbau usw.).Da boten 1952 die beiden Trägerbetriebe der BSG „Motor Krauschwitz“, Keulahütte und Steinzeugwerk, einen Zusammenschluss beider Sportgemeinschaften an, was mit erheblicher finanzieller Unterstützung verbunden war.

So wurde Mitte 1952 die BSG „Motor Krauschwitz-Sagar“ gegründet. Die mit den besten Spielern beider ehemaligen Vereine antretende Mannschaft holte sofort den Bezirksmeistertitel. Unter Trainer Fritz Dutschke und Betreuer Alfred Michalk waren erfolgreich: G. Schlammer (Sa), G. Glowna (Sa), R. Balzk (Sa), H. Geißler (Sa), G. Ladusch (Kr), G. Hoffmann (Sa), Fr. Hoffmann (Sa), W. Schmidt (Kr), Kl. Hoffmann (Sa), H. Kupko (Sa), H. Marko (Kr).
Zur Teilnahme an der DDR-Liga wurden Qualifizierungsrunden der Bezirksmeister angesetzt.
Unsere Mannschaft spielte gegen die von Chemnitz (Oberlohsa), Leipzig (Lommatsch) und Frankfurt (Finow).

Sie wurde Erster und stieg für die Spielzeit 1953/54 in die DDR-Liga, Staffel II, auf. Die Gegner waren Motor K.-M.-Stadt, Mitte Leipzig, Fortschritt Rosswein, Fortschritt Forst, Chemie Meißen, Aktivist Weißwasser-Gablenz, Motor Mikoma Leipzig, Empor Burgstädt.
Unsere Mannschaft wird auf Anhieb Staffelsieger und steigt 1954/55 in die höchste Spielklasse, die DDR-Oberliga, auf (Staffel I). Die Gegner waren hier Dynamo Halle, Lok Gera, Motor Rosslau, Motor Fermersleben-Magdeburg, Motor Eisenach, Lok Luckenwalde, Fortschritt Crimmitschau, Traktor Delitsch.

Im ersten Oberligajahr wurde ein 5. Platz erreicht. Es begann eine Differenzierung im Handballsport. Auf Kosten des Feld- gewann der Hallenhandball immer mehr an Bedeutung. Auch hier gelang der Mannschaft im Februar 1956 in der Herrmann-Gieseler-Sporthalle in Magdeburg der Aufstieg in die höchste Spielklasse.

Es wurde anfangs parallel gespielt. So äußerte sich der Spielmacher und DDR-Nationalspieler Klaus Hoffman als Ziele für 1956: Feldhandball Platz 4 und Klassenerhalt in der Halle. Letzteres erwies sich als schwierig, da es in Sagar und Krauschwitz keine Halle gab. Die inzwischen in Stahl Krauschwitz umbenannte Mannschaft hatte nur in fremdem Umfeld zu spielen. Es war aussichtslos.

1960 stieg man aus der Hallenliga ab. Im selben Jahr wurde der Spielbetrieb im Feld eingestellt. Die Mannschaft löste sich auf.
Nach einer Pause von 2 Jahren trafen sich am 7.12.1962 27 Sportfreunde, zum großen Teil ehemalige Mitglieder von Motor bzw. Stahl, im Gemeindebüro Sagar und gründeten die BSG „Traktor“ Sagar, Sektion Handball. Leiter wurde Manfred Huschto.
Da der Platz in Sagar nicht bespielbar war, unterstützte Stahl Krauschwitz die BSG Traktor und stellte das Stadion teilweise zur Verfügung. 1963 wurden auf dem Sportplatz Sagar eine Reihe von Arbeitseinsätzen durchgeführt. Auf den äußerst porösen Boden (granulierte Hochofenschlacke) trug man Mutterboden auf und säte Rasen ein.
1963 spielte Sagar in der Kreisklasse und trug zudem eine Reihe von Freundschaftsspielen gegen höherklassige Mannschaften aus. Als Kreismeister gelang 1963 der Aufstieg in die Bezirksklasse. Im Dezember 1963 übernahm Konrad Baum die Leitung der BSG.

Im Winter 1963/64 ging es um den Hallenkreismeister. Traktor Sagar I belegte nach Aktivist Weißwasser Platz 2, die II. den Platz 6 (Letzter). Im Frühjahr ging es wieder aufs Feld. Ein 4. Platz wurde erreicht.

Bei einem Heimspiel im Krauschwitzer Stadion
1952/53 Bezirksmeister und Aufstieg in DDR-Liga
1954/55 Aufstieg in die DDR-Oberliga
DDR-Nationalspieler Klaus Hoffmann in Aktion

In den folgenden Jahren beteiligte sich Sagar auch an vielen Kleinfeldturnieren. In der Hallenrunde ab 14.11.1964 spielte Sagar (2) gegen Traktor Weißkeissel(1), Lok Schleife(3), Stahl Rietschen(2), Chemie Weißwasser(2), Einheit Bad Muskau(1). In Klammern Anzahl der Mannschaften. Am 6.2.1965 stand es fest: Sagar I ist hinter Rietschen II Vizekreismeister, Sagar II wurde 4.

Zum 1. Punktspiel in der Bezirksklasse traten am 11.4.1965 an: Marko, Tzschoppe, Kudobe, Nescholta, Huschto, Nossek, Stelter, Endlich, Nuglan, Dutschke, Prelop. Ersatz: Hoffmann, Michalk.

Am 8.5.1965 wurde endlich der neue Sportplatz eingeweiht.

Am 18.9.1965 steigt Sagar in die Bezirksliga auf. Folgende Sportler waren dabei: Dieter Marko, Hans-Albert Tzschoppe, Kurt Kudobe, Manfred Huschto, Konrad Noack, Horst Nescholta, Klaus Noack, Horst Endlich, Wolfgang Stelter, Wolfgang Nuglan, Siegfried Splistissa, Fred Hoffmann, Hans Prelop, Fred Dutschke, Günter Prätsch, Dieter Michalk, Wolfgang Nossek.
Betreuer waren Konrad Baum und Martin Michalk.
Für die Hallenpunktspiele ab 20.11.1965 wurden wieder 2 Mannschaften gemeldet. Am 30.1.1966 war Sagar mit 5 Punkten Vorsprung Kreismeister, die Jugend wurde 3.
Mit Stand vom 30.11.1965 umfasste die Sektion Handball der BSG Traktor:
Männer 22 + 3 Gastspieler (Tzschoppe, Kudobe, Heyne)
Jugend 9 + 3 (Rhode, Vogel, Nuglan)
A-Schüler 12
B-Schüler 10

Die Aufstiegsspiele zur Bezirksklasse konnten ohne Niederlage gewonnen werden.
Die Feldspiele in der Bezirksliga begannen am 3.4.66. Sagar wurde nur 7. von 10.
Die Hallensaison 1966/67 beendete Sagar im Januar 67 als 7. von 12.
In der Feldserie 67 gab es am 9.9. einen Vizemeister.
Am 16.9.1967 begannen die Kleinfeldspiele der Bezirksklasse. Sagar wurde nach Guben und Peitz Dritter.


Über den weiteren Ablauf des Handballsports in Sagar bis zur Gegenwart muss später berichtet werden.

Neben der Sektion Handball gab es den Wintersport mit Gerhard Tillack als Leiter. Dazu wurde am Neißehang im Bienengarten eine Sprungschanze und eine Jugendschanze gebaut. Die erstere war provisorisch und machte 1966 einer neuen Platz. Das umliegende Gelände diente dem Langlauf. Jahrelang mühte sich Gerhard Tillack mit seinen Getreuen um seinen Sport. Gerhards Einsatz für die Sache und seine ungezählten Arbeits- und Trainerstunden muß deshalb dafür gedankt werden.

Link zu Wintersport – Schnee von gestern.

Ende 1964 bestanden außer Handball und Wintersport noch die Sektionen Turnen und Billard. Über Billard wird weiter unten noch berichtet werden.
Zum 31.7.1965 zählte die BSG 103 Mitglieder (alle Sektionen). Auf der Wahlversammlung vom 31.1.1970 trat Roswitha Birgel den Vorsitz an Konrad Baum ab.
1970/71 traten Zuordnungsprobleme im Sport auf. Nach Vorgaben „von oben“ sollten Schulsportgemeinschaften gegründet werden. Viele Schüler waren aber schon Mitglied der BSG. Durch diese Überorganisation entstanden Probleme bei Startmeldungen, Kassierung usw. Sie wurden intern gelöst, d.h. federführend blieb die BSG.
Am 14.1.1972 trat Konrad Baum als BSG-Leiter zurück. Über die weitere Sportgeschichte, besonders die der SG Rot-Weiß, muss noch gesondert berichtet werden.

Obige Ausführungen beruhen auf eigenen Recherchen, zum großen Teil jedoch auf Unterlagen, die Herr Gottfried Hoffmann, Sagar, besitzt und zur Einsichtnahme zur Verfügung stellte (Protokolle, Fotos, Kassen- und Spielberichte usw.). Die Angaben zum Sport vor 1933 sind größtenteils Aufzeichnungen von Friedrich Murkisch (Kutschak) entnommen, die seine Tochter Inge Nimpsch zur Verfügung stellte. Das Foto über die ostdeutsche Schlagballmeisterschaft übergab Frau Traudel Murkisch, Sagar und die Wintersport Fotos von Herrn Fichtner, Bad Muskau. Ihnen gebührt mein Dank.

Schanzenanlagen im Bienengarten zwischen Sagar und Skerbersdorf
Trainingslager Oybin, Skispringer: Jan Noack

Einiges zur Geschichte des Billard-Sportes in Sagar:Am 16.6.1963 gründeten folgende Sportler die Sektion Billard: Helmut Fünfstück, Hans Smolka, Eberhard Noack, Siegfried Kubisch, Kaus Müller, Helmut Linke.
Anfangs wurde im Kulturhaus gespielt und zwar oben im rechten Wohnraum von der Treppe aus (2Jahre), später im Anbau des Kulturhauses bis Oktober 1992. In weitgehender Eigenleistung (980 Std.) erbauten sich die Sportfreunde auf dem Schulgelände neben der Sporthalle eine eigene Spielstätte, die am 30.10.1992 eröffnet wurde.
Nach der Gründung spielte Sagar 1964/65 in der Kreisklasse und ab 1968 in der Kreisliga. Von 1979/80 bis 1992 wurde die Bezirksklasse Cottbus gehalten, um dann 1993/94 bis 2000 in der Landesliga Ost zuspielen. Gegenwärtig ist es die Regionalliga Weißwasser.
Billard-Aktive aus Sagar waren bei Meisterschaften vertreten und richteten bedeutende Veranstaltungen aus. So fand die DDR-Meisterschaft 1964 in Weißwasser statt, an der, wie auch 1970 bei den Jugendmeisterschaften der DDR im Lehrlingsheim Krauschwitz , unsere Sportler beteiligt waren. Die DDR-Meisterschaft 1978 erfolgte unter Regie von Helmut Linke. Die Billard-Spielerin Monika Dürr nahm an 3 Deutschen Meisterschaften teil. Eine besondere Ehre wurde den Billard-Sportlern von Sagar 1995 zuteil: Ausrichtung der Bundeseinzelmeisterschaften der Damen, Herren und des Nachwuchses in der Turnhalle Sagar. Dabei gab es für langjährige Verdienste Auszeichnungen: Die Ehrennadel der DBU (Deutsche Billard Union) in Silber erhielten Wolfgang Zerna und Udo Schlammer, die in Gold Helmut Linke.
Ein Teil der ursprünglichen Mitglieder ist verzogen oder gestorben. Es traten aber immer wieder neue ein und besonders aus dem Jugendbereich konnte man sich laufend verstärken.
Für Nichtaktive des Dorfes finden seit 1996 Dorfmeisterschaften statt.
Das seit 1993 ins Leben gerufene Seniorenturnier vereint jeweils am 1. Mai die verdienten Veteranen, so 1994, 1997 und 2000.

1. Mannschaft Spieljahr 1964/65 Kreisklasse:
Von links: Helmut Linke, Hans Smolka, Jürgen Murkisch, Wolfgang Zerna, Eberhard Noack, Hans Prelop
Erste Pioniermanschaft im Kreis 1966/67
Bundeseinzelmeisterschaften 1995 Turnhalle Sagar